Notfalldocs — Die digitale Notaufnahme
Notfalldocs — Die digitale NotaufnahmeEntlastung für die Notaufnahme

Mehr Zeit für die echten Notfälle.

Ein großer Teil der Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme sind keine akuten Notfälle. Notfalldocs erkennt sie sicher — nach medizinischem Standard, KI-unterstützt — und hält Personal und Behandlungsplätze für die dringenden Fälle frei.

Notfalldocs wird gezielt mit ausgewählten Häusern eingeführt.

So funktioniert es

Ein Ablauf — zwei Perspektiven, die zusammenpassen.

Verfolgen Sie denselben Weg aus beiden Blickwinkeln: links erlebt ihn die Patientin oder der Patient, rechts gewinnt das Krankenhaus mit jedem Schritt.

Sie kommen an

Beim Eintreffen schaut die Pflege sofort hin — von Mensch zu Mensch, noch ganz ohne Handy oder Anmeldung.

Check-in mit dem Handy folgt — ab Schritt 1
Pflege · Ersteinschätzung
Quick Look

Sichtbare Lebensgefahr führt direkt in den Schockraum. Stabile Patientinnen und Patienten gehen weiter in den digitalen Ablauf.

Lebensgefahr → Schockraum
Stabil → digitaler Ablauf
Für Patient:innen
Akute Lebensgefahr wird sofort erkannt
Für das Krankenhaus
Kritische Fälle landen nie in der Warteschlange

Läuft automatisch · klicken Sie eine Station, um selbst zu erkunden.

Der eigentliche Engpass

Nicht der Notfall überlastet die Notaufnahme — die vielen Nicht-Notfälle.

Notfalldocs trennt beides sicher: echte Notfälle zuerst, Nicht-Notfälle entlastend aussteuern — nach medizinischem Standard, in Sekunden. Genau hier entsteht der Gewinn an Zeit, Sicherheit und Ressourcen.

Dieselben Angaben führen immer zur selben Einstufung — unabhängig von Tageszeit, Erfahrung oder Personalauslastung. Auch in der Nachtschicht greift derselbe, durchgängig hohe Standard.

  • Medizinischer Standard: ESI & MTS
  • Gleicher Standard — Tag und Nacht
  • Entscheidung bleibt ärztlich
  • Hosting in der EU / Schweiz
Was abgedeckt ist

Für die häufigsten Anlässe einer Notaufnahme vorbereitet.

Die Beschwerden, mit denen Patientinnen und Patienten regelmäßig in der Notaufnahme ankommen, sind in der digitalen Triage zuverlässig abgedeckt. Die Einstufung folgt anerkannten Triage-Standards — ESI (Emergency Severity Index) und MTS (Manchester Triage System); berechnet wird die ESI-Stufe, KI-unterstützt. Die medizinischen Module verantwortet Dr. med. Alexander Odrowski.

Herz & Kreislauf
Von akutem Brustschmerz bis Kreislauf-Beschwerden.
Atemwege
Atemnot, akute Engegefühle und respiratorische Beschwerden.
Neurologisches
Kopfschmerz, Schwindel, plötzliche Ausfälle.
Bauch & Abdomen
Bauchschmerzen, gastrointestinale Beschwerden.
Verletzungen
Stürze, Trauma, Schmerzen an Extremitäten.
Akute Allgemeinsymptome
Fieber, allgemeine Schwäche, Infekte.

Und viele weitere Beschwerdebilder — über 20 Module nach ESI-Standard, laufend erweitert.

Allergische ReaktionenSchlaganfall-VerdachtKrampfanfälleSynkope (Ohnmacht)Kopfverletzungen (SHT)BewusstseinsstörungenMagen-Darm-BlutungenHerzrasen / PalpitationenHalsschmerzenRückenschmerzenu. v. m.
Der Maßstab

Fünf Stufen, ein klarer Maßstab.

Notfalldocs stuft nach dem Emergency Severity Index (ESI) ein — dem international etablierten 5-Stufen-Standard. Die Stufe bestimmt, wie dringend jemand versorgt wird.

  1. 1
    ESI 1 · Sofort
    Lebensbedrohlich — sofortige ärztliche Evaluation
  2. 2
    ESI 2 · Dringend
    Hochrisiko — priorisierte Notfallabklärung
  3. 3
    ESI 3 · Urgent
    Mehrere Ressourcen nötig — Labor, Bildgebung, Konsile
  4. 4
    ESI 4 · Standard
    Eine Ressource nötig — z. B. eine Röntgenaufnahme
  5. 5
    ESI 5 · Ambulant
    Keine Ressourcen nötig — ambulant versorgbar

Die Stufe berechnet eine deterministische Engine — bei gleichen Angaben immer dieselbe. Gerade in anstrengenden Schichten, etwa nachts, schützt das vor menschlichen Flüchtigkeitsfehlern: gleicher hoher Standard, unabhängig von Müdigkeit, Erfahrung oder Andrang. Die klinische Entscheidung bleibt beim Behandlerteam.

Mehrsprachig

Patientinnen und Patienten antworten in ihrer Sprache.

Derselbe Fragebogen in sechs Sprachen — für die mehrsprachige Schweiz ebenso wie für internationale Patient:innen in Deutschland und Österreich.

Beispiel — dieselbe Frage, je nach Sprache
  • DEWo haben Sie Schmerzen?
  • FROù avez-vous mal ?
  • ITDove sente dolore?
  • ENWhere is your pain?
Ebenfalls verfügbar:SQAlbanischESSpanisch
Datenschutz & Sicherheit

Patientendaten verlassen den sicheren Raum nicht.

Besonders schützenswerte Daten, kompromisslos behandelt: abgeschottet, protokolliert, pseudonymisiert — in der Schweiz nach revDSG, in Deutschland und Österreich nach DSGVO.

Sicherer Datenraum
EU-/Schweiz-Server · pro Klinik abgeschottet
Patientendaten
vollständiger Datensatz
ohne Klarnamen
Insel-KI
nur Übergabe-Text
Jeder Zugriff wird protokolliert

ESI-Stufe: deterministische Engine

Hosting in der EU oder Schweiz

Patientendaten bleiben im vereinbarten Geltungsbereich — EU-Rechenzentrum (Frankfurt) oder Schweiz, festgelegt pro Haus.

Klare Datentrennung

Jede Klinik bekommt einen eigenen, abgeschotteten Bereich. Daten verschiedener Häuser werden konsequent getrennt.

Nachvollziehbarer Zugriff

Jeder Blick in Patientendaten wird protokolliert — auditierbar im Sinne von revDSG Art. 24 und DSGVO.

Engine statt KI bei der Einstufung

Die ESI-Stufe entsteht in einer deterministischen Regel-Engine. Die KI formuliert nur die Übergabe-Zusammenfassung — in einem souveränen, abgeschotteten Inselsystem, zusätzlich ohne Klarnamen, ohne klinische Entscheidung.

Souveränes, abgeschottetes KI-System

Das KI-Modell läuft als souveränes, abgeschottetes System in einem geschlossenen Inselbetrieb im vereinbarten Geltungsbereich (EU oder Schweiz). Kein externer Anbieter erhält Daten, kein Training mit Ihren Daten — nichts verlässt den souveränen Bereich. Zusätzlich werden Klarnamen vor der Verarbeitung entfernt. Die KI formuliert ausschließlich die Übergabe-Zusammenfassung; die ESI-Einstufung trifft eine deterministische Engine.

revDSG-konform · Schweiz DSGVO-konform · DE & AT

Auftragsverarbeitung, Subprozessoren und die vollständige Sicherheitsdokumentation erhalten IT-Leitung und Datenschutzbeauftragte auf Anfrage.

Team & Partner

Klinisch geführt, technisch sauber gebaut.

Hinter Notfalldocs steht ein vierköpfiges Team — Medizin, Controlling & Analyse, Projektleitung und Technik & KI. Die medizinische Logik verantwortet ein erfahrener Notfallmediziner; den technischen Stack baut und betreibt ein spezialisierter Partner.

Klinische Führung
Dr. med. Alexander Odrowski
Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie sowie Anästhesie, Intensiv- & Notfallmedizin · Bern

Verantwortet die medizinischen Modul-Spezifikationen und die ESI-Methodik — jede Frage, jede Einstufungsregel ist klinisch geprüft. „Die Technik strukturiert und schlägt vor; die Verantwortung für den Patienten bleibt ärztlich.“

Technischer Partner & Hersteller
AI-Revolution WLS

Ein spezialisiertes Software- und KI-Studio, das den gesamten technischen Stack baut und betreibt.

  • Triage-Engine
  • Souveräne KI
  • Hosting
  • Audit-Log
Mehr über AI-Revolution WLS
Das Team
Vier Köpfe, vier Disziplinen
  • Notfallmedizin & ESI
    Fachärztliche Leitung der klinischen Logik.
  • Controlling & Analyse
    Erfahrene Experten für Kennzahlen, Prozesse und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.
  • Projektleitung & Management
    Plant und steuert die Einführung — Zeitplan, Abstimmung und Roll-out.
  • Technik, KI & Hosting
    Triage-Engine, souveränes KI-System und Betrieb (AI-Revolution WLS).
Vor der Einführung

Erst messen, dann einführen.

Bevor Notfalldocs in Betrieb geht, analysiert das Notfalldocs-Team die Abläufe Ihrer Notaufnahme — Patientenströme, Wartezeiten, Wege und Engpässe — und macht das Optimierungspotenzial sichtbar und messbar. Das ist der Grundstein einer Einführung, die wirklich entlastet, und die Baseline, an der sich die Wirkung später nachweisen lässt.

Ist-Analyse der Abläufe
Wir nehmen Triage, Aufnahme und Wartebereich strukturiert auf — dort, wo heute Zeit, Übersicht und Sicherheit verloren gehen.
Potenzial messbar machen
Engpässe, Doppelarbeit und Wartezeiten werden mit Ihren eigenen Kennzahlen sichtbar — eine belastbare Ausgangsbasis statt Bauchgefühl.
Gemeinsame Zieldefinition
Was soll Notfalldocs konkret verbessern? Ziele und Erfolgskriterien legen wir gemeinsam mit Pflege und Ärzteschaft fest.
Grundlage für den Roll-out
Die Analyse wird zur Baseline: Sie zeigt, wo die Einführung ansetzt — und macht die Wirkung danach nachvollziehbar.

So beginnt jede Einführung mit Klarheit über den Ist-Zustand — nicht mit einem Sprung ins kalte Wasser. Die Prozessanalyse ist als eigenständiger erster Schritt buchbar, auch unabhängig von der späteren Einführung.

Whitepaper · Funktionsweise im Überblick

Wie Notfalldocs die Notaufnahme entlastet — kompakt erklärt.

Für IT-Leitung, Pflegedirektion und ärztliche Leitung: Ablauf, Nutzen und Rahmenbedingungen auf wenigen Seiten zusammengefasst.

Whitepaper anfordern
Wir senden es Ihnen per E-Mail · ohne Formular, ohne Newsletter
Exklusiver Zugang

Zugang zu Notfalldocs anfragen.

Notfalldocs wird gezielt mit ausgewählten Häusern eingeführt. Was öffentlich sichtbar ist, ist bewusst nur ein Ausschnitt — das vollständige System zeigen wir persönlich, zugeschnitten auf Ihre Notaufnahme.

Für Kliniken, Notaufnahmen und Praxen in der Schweiz, Deutschland und Österreich

So läuft eine Einführung ab

  1. 1

    Prozessanalyse & Zuschnitt

    Erst messen, dann einführen: Ist-Abläufe und Potenzial erheben, relevante Symptomgruppen, Patientenaufkommen und Datenhaltung (EU oder Schweiz) klären.

  2. 2

    Bereitstellung

    Standalone über eine eigene Subdomain, ohne KIS-Anbindung — kein Eingriff in bestehende IT.

  3. 3

    Klinisches Onboarding

    Einweisung von Pflege und Ärzteschaft, gemeinsame Abstimmung der Abläufe.

  4. 4

    Begleitung & Auswertung

    Begleitete Startphase mit fester Ansprechperson, auf Wunsch mit anonymen Qualitätskennzahlen.

Zugang anfragen

Schreiben Sie uns kurz, wer Sie sind und wie Ihre Einrichtung aufgestellt ist — wir melden uns persönlich und vereinbaren eine Vorführung. Diese Seite nutzt bewusst kein Formular; eine E-Mail genügt.

Datenschutzbeauftragte und IT-Leitung erhalten auf Anfrage die vollständige Auftragsverarbeitungsvereinbarung, eine DSFA-Vorlage und die technische Sicherheitsdokumentation.